Schmerzmedizin wird Pflichtfach im Medizinstudium
Neue Qualitätskriterien der BZgA für Maßnahmen der Gesundheitsförderung im Bereich Ernährung, Bewegung und Stressregulation
Ausschreibung des Walther und Christine Richtzenhain-Preises 2012
Hepatitis B-Impfstoff erfolgreich getestet
Hebammen-Statistik
Arzneimittelklassifikation 2012 für den deutschen Arzneimittelmarkt erschienen
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Aktuelles
Neue Broschüre und neues Portal zur Männergesundheit
Berlin/Köln - Männer haben heute bei Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77,5 Jahren, das sind gut 5 Jahre weniger als Frauen. Dieser Unterschied ist auch durch ihr Verhalten bedingt: Männer gehen beruflich wie privat größere Risiken ein als Frauen, suchen mit Krankheitssymptomen oft zu spät einen Arzt auf und nehmen Angebote der primären Prävention und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen seltener in Anspruch als Frauen. Männer bewegen sich auch zu wenig. Laut einer Umfrage des Robert Koch-Instituts folgen nur knapp ein Viertel (23 %) der Männer in Deutschland der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und sind fünfmal in der Woche 30 Minuten sportlich aktiv. Zur Förderung der Gesundheit bei Männern stellt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Broschüre "Männer in Bewegung! Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die psychische Gesundheit bei Männern" und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Informationsportal http://www.maennergesundheitsportal.de vor.
Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln, der im Auftrag des BMG die Broschüre verfasst hat, erklärt: "Wir wollen mit der Broschüre einen Einblick in die Vielfalt von Sport und Bewegung geben. Männer sind beim Sport häufig in erster Linie leistungs- und wettkampforientiert, daher wollen wir den Blick vor allem auf Bewegungsmöglichkeiten im Alltag und erlebnisorientierte Sportarten lenken. Die häufige Annahme: 'viel hilft viel’ ist falsch. Richtig ist: 'Regelmäßig hilft viel’ - und zur Regelmäßigkeit gehören Spaß und Freude dazu. In diesem Sinne hoffe ich, dass möglichst viele Männer durch die Broschüre 'in Bewegung kommen'."
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA: "Im Vergleich zu Frauen trinken Männer im Durchschnitt mehr Alkohol, rauchen mehr Zigaretten und ernähren sich ungesünder. Hier besteht ein großes Potential, die Lebenserwartung von Männern zu verbessern. Deshalb haben wir ein Gesundheitsportal für Männer ab 35 Jahren entwickelt, in dem sie seriöse und fachlich neutrale Informationen zu gesunden Verhaltensweisen wie Bewegung, Stressbewältigung oder Alkoholkonsum, zu einzelnen Erkrankungen und zu Möglichkeiten der Prävention erhalten."
Das Robert Koch-Institut erarbeitet derzeit einen "Bericht zur gesundheitlichen Lage der Männer in Deutschland", der voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2012 veröffentlicht wird. Auch darin werden die Themen Prävention, körperliche Bewegung und psychische Krankheiten, aber auch die Arbeitswelt sowie die Frage, inwieweit Männer mit den bestehenden Angeboten der gesundheitlichen Versorgung erreicht werden, eine wichtige Rolle spielen.
Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln, der im Auftrag des BMG die Broschüre verfasst hat, erklärt: "Wir wollen mit der Broschüre einen Einblick in die Vielfalt von Sport und Bewegung geben. Männer sind beim Sport häufig in erster Linie leistungs- und wettkampforientiert, daher wollen wir den Blick vor allem auf Bewegungsmöglichkeiten im Alltag und erlebnisorientierte Sportarten lenken. Die häufige Annahme: 'viel hilft viel’ ist falsch. Richtig ist: 'Regelmäßig hilft viel’ - und zur Regelmäßigkeit gehören Spaß und Freude dazu. In diesem Sinne hoffe ich, dass möglichst viele Männer durch die Broschüre 'in Bewegung kommen'."
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA: "Im Vergleich zu Frauen trinken Männer im Durchschnitt mehr Alkohol, rauchen mehr Zigaretten und ernähren sich ungesünder. Hier besteht ein großes Potential, die Lebenserwartung von Männern zu verbessern. Deshalb haben wir ein Gesundheitsportal für Männer ab 35 Jahren entwickelt, in dem sie seriöse und fachlich neutrale Informationen zu gesunden Verhaltensweisen wie Bewegung, Stressbewältigung oder Alkoholkonsum, zu einzelnen Erkrankungen und zu Möglichkeiten der Prävention erhalten."
Das Robert Koch-Institut erarbeitet derzeit einen "Bericht zur gesundheitlichen Lage der Männer in Deutschland", der voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2012 veröffentlicht wird. Auch darin werden die Themen Prävention, körperliche Bewegung und psychische Krankheiten, aber auch die Arbeitswelt sowie die Frage, inwieweit Männer mit den bestehenden Angeboten der gesundheitlichen Versorgung erreicht werden, eine wichtige Rolle spielen.
Quelle: BzgA